












streetbeat ist ein Musikprojekt für Kinder und Jugendliche und eine Modellhafte Initiative von Berliner Musiker/innen für benachteiligte Kinder und Jugendliche aus Berlin - Trommelbeats, Rapgesang und Tanz auf dem Karneval der Kulturen in Berlin
"Streetbeat" wurde von Berliner Musikern gegründet, um Kinder und Jugendliche musikalisch zu eigenen Aktionen zu ermuntern. Es entwickelte sich aus einer Zusammenarbeit in verschiedenen Projekten an Schulen, Jugendzentren, der Trommelschule Groove, der Landesmusikakademie, der Fachhochschule für Sozialarbeit und dem Karneval der Kulturen. Es sollte dem ständigen Bestreben nach Spezialistentum entgegenwirken mit einfacher und für jeden durchschaubarer musikalischer Basisarbeit. Gleichzeitig sollte die Zusammenarbeit in der Klein- und Großgruppe geübt und eigene Ideen entwickelt werden. Wir arbeiten in Projektform und mit Workshops und Unterricht. Außerdem erstellen wir Broschüren und CDs über die Produkte unserer Arbeit. Eine kleine Schar von 6 ehrenamtlichen und teilweise bezahlten Mitarbeitern arbeitet unter der Leitung von Klaus Staffa.
"Streetbeat" ist ein Kinder- und Jugendmusikprojekt (nicht) nur für den Karneval der Kulturen jedes Jahr an Pfingsten in Berlin Kreuzberg. "Streetbeat" - das sind Lieder für 100 Kinder und Jugendliche zum Trommeln, Rappen, Singen und Tanzen. Antje Merkel und Klaus Staffa haben sie für den Karneval der Kulturen eigens für diesen Zweck komponiert: Einfach gehaltene Musikarrangements, die durch ihren "Groove" überzeugen und zum Mitmachen und Mittanzen einladen. Fünf Stunden lang fahren die neuen Künstler auf ihrem riesigen Sattelschlepper durch die begeisterte Menge, hunderttausend klatschende Zuschauer.
"Streetbeat" ist ein offenes Angebot kultureller Kinder- und Jugendbildung. Es ermöglicht Kindern und Jugendlichen unterschiedlichen Alters, Geschlechts, kulturellen Hintergrunds und regionaler Herkunft aus Berlin und seinem Umland die Teilnahme an Workshops und Proben in vielen kleinen Lerngruppen, die im März 2004 beginnen und zunächst an Schulen, Jugendklubs und dem FEZ stattfinden.
Als Ansprechpartner werden Musiklehrer, Sozial- und Jugendarbeiter angeworben und vorab seit Februar 2004 musikalisch vorbereitet und geschult.
Alle teilnehmenden Jugendlichen und Multiplikatoren nehmen an gemeinsamen Proben in der Landesmusikakademie und dem FEZ teil und wirken mit bei Auftritten zum Karnevalsumzug und seinen Begleitveranstaltungen.
Die Idee für "Streetbeat" entwickelte sich bei der langjährigen gemeinsamen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Groove, Zentrum für Percussion Kreuzberg und bei verschiedenen Projekten für den Karneval der Kulturen. Förderschwerpunkt: Impulsförderung.
"Streetbeat" verschafft in modellhafter, für die musikalische und soziale Bildung ungewöhnlich offener Weise sowohl Kindern und Jugendlichen ohne musikalische Vorkenntnisse als auch denjenigen mit Vorkenntnissen Zugang zum Musizieren in Gruppen bzw. in einem großen Ensemble.
durch geeignete musikalische Inhalte / Lieder (einfache rhythmische Grooves), differenzierte Lernangebote (Proben der Trommelrhythmen in Gruppen von Anfängern, Möglichkeiten der musikalischen Improvisation für Fortgeschrittene) und durch Anregungen zur eigenen kreativen Gestaltung (Erfinden / gestalten von Rhythmen, Texten, Liedern, Tänzen, Kostümen für "Streetbeat".
durch gezielte Ansprache und Vernetzung von Kinder- und Jugendgruppen / Trägern der Kinder- und Jugendarbeit und Schulen. Geprobt wird zunächst an den gewohnten Orten der Kinder. und Jugendgruppen, an ihren Treffpunkten, in ihren Lebenswelten. Doch die Kinder und Jugendlichen überschreiten Grenzen (in Berlin auch zwischen Ost und West, lernen andere Kinder- und Jugendgruppen und schließlich ein breites Spektrum multikultureller Gruppen Berlins kennen als Mitwirkende beim Karneval der Kulturen.
"Streetbeat" wendet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche aus den östlichen Bezirken Berlins, die oftmals Vorurteile gegen den multikulturellen Stadtteil Kreuzberg und seine Anwohner hegen.
"Streetbeat" öffnet Welten im Sinne der aktuellen Kampagne der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung: Ermutigt Kinder und Jugendliche, eigene Ideen (auch außer-musikalische!) zu verwirklichen. Neugier wird geweckt auch auf fremde Elemente und Ansätze.
Die Kinder und Jugendliche vorwiegend aus dem Ost-Teil der Stadt (Hellersdorf, Lichtenberg)
Sie brauchen Erfolgserlebnisse und lernen, eigene Ideen zu entwickeln und trotz Schwierigkeiten umzusetzen. Dies befähigt sie, sich in anderen Situationen durchzusetzen, wo sie sonst schnell aufgeben würden. Initiative macht Mut. Sie fühlen sich gesehen und anerkannt. Partizipation Die Jugendlichen stärken ihr Selbstwertgefühl, werden aktiv und kreativ. Sie erfinden Raptexte, Rhythmen, kreieren und bauen das Design des Sattelschleppers, arbeiten zusammen, lernen sich ihrer eigenen Idee unterzuordnen, lösen Konflikte. Sie überschreiten gewohnte enge Grenzen, räumlich und sozial, sie integrieren sich mit dieser von ihnen selbst als sinn- und lustvoll empfundene Idee in einen größeren kreativen Prozess.
"Streetbeat" weckt integrative Schaffenskräfte. Kooperation von formeller und informeller Jugendarbeit fördert die Kooperation zwischen Schulen und Projekten der kulturellen Jugendbildung: Multiplikatoren - Musiklehrer und Jugendarbeiter - werden geworben und erhalten eine musikalische Einführung in den "streetbeat".
Workshops: in der Landesmusikakademie Berlin, Proben in Kleingruppen: in den beteiligten Schulen und Jugendklubs, Bauarbeiten: im FEZ Wuhlheide
im "Groove" Zentrum für Percussion, Karnevalsumzug und
in den Straßen Kreuzbergs (Open air)
Die Initiative "Streetbeat" geht aus von einigen Berliner Musikern, die zusammen in der Musikschule groove arbeiten.
